Nun ist Urlaub dran!

Erst der Lauf, dann der Urlaub

Letzten Sonntag, am 11.09.2016, nahm ich mit einigen AZ-Kolleginnen am Alsterlauf teil. Die 10 Kilometer wollte ich in weniger als einer Stunde absolvieren. Diese Strecke rief Erinnerungen an die gute alte Zeit bei GSK in mir wach – als ich mit Cilly und Simone, Elmar, Dirk, Knötzschi, Ilka und so weiter um die Alster gelaufen bin. Doch zum Nachhängen an diese Erinnerungen blieb keine Zeit – ich wollte mich konzentrieren, und in mich hineinhorchen, ob alles ok ist. Mit Katrin bin ich die ersten Kilometer gemeinsam gelaufen, jedoch merkte ich, dass ich mich zu sehr an ihr orientierte und dadurch mein eigenes Tempo nicht finden konnte – meine alte Schwäche …
Nach knapp 59 Minuten war ich im Ziel. Der Gedanke an Nicole, mit der ich in New York den Marathon laufen möchte, ließ mich zum Schluss noch einmal Gas geben. Nicole ist mir hinsichtlich Trainingsdisziplin ein echtes Vorbild, denn sie quält sich viel mehr als ich im Training.

Nach dem Lauf ging es ab nach Hause, Duschen, 2. Frühstück, und ab Richtung Süden. Die erste Station sollte Münster sein. Als Tatort-Fans ist Münster bei Heiko und mir sehr positiv verankert – diesen Eindruck wollten wir überprüfen. Nach guten 3 Stunden auf der Autobahn kamen wir entspannt im Hotel an und spazierten durch den inneren Kern – wir waren begeistert. So eine hübsche Altstadt hatte ich nicht erwartet.
Und als wir erfuhren, dass die blauen Linien die Marathon-Strecke vom 11.09.2016 markierten, hat Münster mich umgehauen. Im Hotel liehen wir uns Fahrräder und machten am Montag die Stadt sowie die nähere Umgebung unsicher. Nachdem wir am Sonntag beim wahrscheinlich schlechtesten Italiener von Münster einkehrten, verbrachten wir in der Vinothek am Theater einen wunderschönen Abend.
Am Dienstag, den 13. September ging es weiter Richtung Frankreich.
Die Fahrt war recht angenehm, wir sind dann bis Etretat gefahren. Von diesem Ort habe ich zum ersten Mal in einer Sendung von mareTV erfahren. Der Ort liegt in einer kleinen Bucht zwischen Kreidefelsen, die einen vorgelagerten ausgepülten Bogen haben. Das sieht aus, als wären es versteinerte Mammuts, deren Rüssel ins Meer ragen. Der Strand ist voller rundgeschliffener Kiesel, es gibt hier keinen Sand. Das Geräusch der Wellen gepaart mit den in der Unterströmung tanzenden Kieseln ist eine einzigartige Musik, die nie zu enden scheint. Links und rechts ragen die „Falaises“ auf und werden vom Ufer aus angestrahlt. Das Weiß der Kreidefelsen wirkt nachts nahezu überirdisch. Der Ort ist recht klein, natürlich voller Touristen, bei denen es sich hauptsächlich um Tagesgäste handelt. Viele Häuser sind recht alt und im nomannischen Fachwerkstil errichtet. Kleine, verwinkelte Gauben, uḿrandet mit dunklem Holz, gemauert aus verschiedenen Steinarten von hell bis dunkel lassen eine Atmosphäre wie bei Harry Potter entstehen. Die „Winkelgasse“ kann direkt hier gedreht werden – phantastisch!
Natürlich sind Heiko und ich an der Steilküste unterwegs gewesen, hoch und runter, bergauf und bergab. Das muss mein Lauftraining in diesen Tage ersetzen.
Weiter geht es Richtung Honfleur.

Ostsee und endlich Bilder

Seit über eine Woche kein neuer Beitrag? Schlamperei!

Letzten Mittwoch lief ich erstmals vom Büro aus nach Hause. Die exakte Distanz sind gerade mal 13 Kilometer – aber was für welche – ich könnte mich glatt selbst beneiden, so schön ist es hier. Zunächst durch ein Waldstück zum Elbstrand, längs des Elbe-Wanderweges bis zur „Kleinen Rast“, dann unter der Elbchaussee durch, an den Grünanlagen am Botanischen Garten vorbei nach Hause. Das Wochenende haben wir mit lieben Freunden an der Ostsee verbracht – die Hälfte von uns „Ironmen“ – war das Thema klar? NEIN! Es gab so viele interessante Themen zu besprechen, und Rostock ist viel hübscher als gedacht. Warnemünde ächzte unter einer Passagier-Überflutung von 5 (!!!) Kreuzfahrtschiffen, die dort vor Anker lagen – das ist natürlich Overkill für so einen Ort. Wetter, Stimmung, Hotel und Essen hätten nicht besser sein können. Morgens ein Läufchen an der Hafenkante beruhigte mein Gewissen.

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Karibik oder Ostsee?

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So – und nun gestern:  Direkt nach der Arbeit traf ich mich mit Nicole, die am Wochenende den Heldenlauf in Blankenese absolvierte. Wir liefen wie die Hasen – naja, jedenfalls fühlte es sich so an. Auf jeden Fall lief es soooo gut, dass ich nun endlich wieder das Laufen in vollen Zügen genießen kann.

Wenn man schon kein Glück hat, kommt noch Pech hinzu – und Muskelkater!

Was für eine Woche: Laufen, schwimmen und mit meinem Patenkind war ich bouldern. Zum ersten Mal in meinem Leben versuchte ich, in der Kletterhalle FLASH Hamburg dem 10jährigen Naturtalent auf den Kletterrouten hinterher zu kommen. Es ging ganz gut und machte mir auch immer mehr Spaß – aber die Tage danach – uih – der gesamte Schulterbereich und die Hände nahmen mir meinen Schreibtischjob echt übel – AUA! Nebenbei brach ein Zahn ab, die Kreditkarte musste ich sperren, da hier eine unberechtigte Abbuchung mein Konto belastet hat und ins Auto habe ich mir ein Seil in den Reifen hineingefahren, das Plastikeinsätze hatte. Diese Einsätze prallten bei jeder Umdrehung gegen die Karosserie und ich dachte, die Karre fliegt mir auseinander.  Ausreichend Körperertüchtigung ist zu melden, jedoch fehlten Laufkilometer. Gestern ging es also wieder an die Elbe, aber es viel mir schwer, die Waden schmerzten, das ging erst nach ca. 8 Kilometer weg. Dafür war ich heute zur RTF nach Hittfeld –rennraeder

was für eine schöne Strecke. 3 Minuten, nachdem ich im Auto Richtung Hamburg saß, fing der Regen an – war das eine Punktlandung? Meine erste RTF, bei der mein Rad und ich trocken geblieben sind! Also doch wieder Glück gehabt!!!!

 

 

Wacken – find ich scheiße

Was habe ich mit Wacken zu tun? Nichts – bis auf …. den heutigen Stau!

Die Kaltenkirchen-RTF lockte, Wettervorhersage: trocken! Ich also um 8.00 Uhr am Sonntag morgen los, und ich freute mich auf nette Radsportler und das Kuchenbuffet hinterher. Das ist in Kaltenkirchen bisher immer extrem gut gewesen. Nach ca. 40 km fing der Regen an – oh nein,  nicht schon wieder. Ich bin doch erst letzte Woche nass und schmutzig geworden. Aber was soll´s – auch das lernt man beim Radsport – es nützt ja nichts, weiter geht´s! Birgit, Bruno und Jürgen entschieden sich für die 120er Runde, Inga und ich bogen Richtung 84 KM ab. Es hat mal wieder super viel Spaß gemacht, zum Schluss gab es Sonne, Käsekuchen und Stau! Bereits vor Quickborn stand der Verkehr Richtung Hamburg und oft sah ich „WoA“ Wacken Open Air! Ja, dieses Wacken ist ein Phänomen – mir tut diese Musik  in den Ohren regelrecht weh – für mich wäre eine Teilnahme an diesem Festival Folter. Die Leute am Steuer sahen eigentlich ganz normal aus. Naja, jedenfalls war ich viel später als geplant zu Hause. Nachdem ich gestern die Leuchtturmrunde gemacht habe (15 km nach Blankenese) und heute 84 km ist dieses Wochenende wieder aus sportlicher Sicht richtig prima gelaufen. Es fühlt sich alles gut an! Heiko und ich sind dann noch an die Elbe gerollt, um den späten Nachmittag mit einem Eis zu genießen.

Für Petra: Wenn Du nicht da bist, fahre ich echt viel vorn – Beweisfotos werden demnächst online sein.

Für alle anderen: Petras Hinterrad ist das Beste von allen! Viele hundert Kilometer habe ich an Petras Hinterrad schon verbracht und fühle mich da immer von einer lieben Freundin sehr behütet.

Jetzt weiß ich endlich, wozu es Selfies gibt

Wir zwei fliegen nach New York, vorher gibt es eine Menge Trainingskilometer zu sammeln – Nicole hat schon angefangen. Ich wollte dieses Tagebuch ja bebildern, und nun weiß ich endlich, wozu es Selfies gibt. Bevor ich ein Bild aus dem Internet schnappe und damit meinen Beitrag netter gestalten kann, müssen ja erst sämtliche Urheberrechte geklärt werden – nerv nerv. Da fotografiere ich uns lieber selbst – ist so schön stressfrei.

Sonst nur die kleine Feierabendrunde gemacht, Herzfrequenzmesser frisch eingestellt und morgen wohl ein paar Bergläufe – jajaja – Bergläufe. Alle sind herzlich an die Elbe eingeladen – zwischen Blankenese und Wedel kann man schön berg auf und bergab laufen.  vor02082016

… ein Notizbuch