Schwerer Fall von Strobismus
Infiziert durch etliche Beiträge von http://strobist.blogspot.com/ bin ich nun dem entfesselten Blitzen verfallen. Diese Beispielbilder sind mit 2 externen Blitzen – durch die Kamera optisch ausgelöst – entstanden. Klick auf das Bild für eine größere Version.

Bei diesem Bild steht ein SB600 auf dem 1m Sprungbrett und zielt flach über das Wasser, um das Spritzwasser deutlicher zu modelieren. Auf dem 3m Brett ein weiterer Blitz, der die Szenerie schräg von oben beleuchtet. Der interne Kamerablitz wird in den meisten Fällen als Aufhellblitz dazugenommen.
Insgesamt ist die Lichtsituation nicht ganz unproblematisch, weil die externen Blitze immer innerhalb der optischen Reichweite bleiben müssen (ca. 7m) und in der großen Halle keine wesentlichen Reflektionsflächen den Steuerblitz unterstützen können.
Die Position der Blitze auf den Sprungbrettern (die zu der Zeit gesperrt waren) ist nicht sehr flexibel, da die Ausrichtung des Sensors zur Kamera bei einer festen Montage andere Perspektiven kaum zuläßt. Da wären dann 2 “VAL” (voice activated lightstands) nötig gewesen.
Die Synchronzeit des Verschlusses mit einer 1/250 läßt leider vereinzelt Bewegungsunschärfen auftreten. Ich hatte gehofft, daß die kurze Brenndauer des Blitzes mit 1/900 die Bewegungen einfrieren könnte, aber in der Kombination D300 + SB600 extern ist offensichtlich keine FP Synchronisation möglich. Direkt auf die Kamera montiert geht das, aber so ein Licht ist langweilig. [edit] … typischer Fall von “Anleitung nicht gelesen”. Es geht mit allen Verschlußzeiten, aber der interne Blitz darf nur als Commander genutzt werden: Einstellung “–” [/edit] Der enorme Leistungsverlust bei kürzeren Zeiten unterhalb 1/320 ist so dramatisch, dass nur der Nahbereich mit hochgeschraubter Empfindlichkeit sinnvoll ist.
Es hat Spaß gemacht bei euch fotografieren zu dürfen und ich freue mich schon auf den Swim and Run am 22.2.2009



